young vocals
ein junger Kammerchor mit einer kurzen, aber rasanten Geschichte.
2001 erst gegründet, arbeitet das Ensemble inzwischen an seinem vierten großen Konzertprojekt. Auftritte im Schwetzinger Orgelsommer, im renommierten Heidelberger Frühling, in Konzertreihen der Klosterkirche Lichtenthal/Baden-Baden und der Nikolauskirche Freiburg können schon verzeichnet werden.
Was oder besser: wer steckt hinter diesem Namen?
Seit 1998 gibt es am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Eppelheim ein mutiges musikpädagogisches Projekt, das über die Jahre mehr und mehr von sich reden machte, die Schule über die Grenzen Deutschlands hinweg bekannt und neuestens gar zum Musikgymnasium werden ließ: Schwerpunktklassen Gesang.
Auf allen Klassenstufen wird Musikunterricht von der Stimme aus erteilt, der stimm- und gehörbildnerische Aspekt steht im Vordergrund ebenso wie das Erarbeiten stilistisch vielfältiger vokaler Literatur. Mit diesem Ansatz haben Musikbegeisterung und musikalische Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler derart zugenommen, dass die begabtesten von ihnen mehr wollten: ein Ensemble, das sie mit erfahrenen Sängerinnen und Sängern zusammenbringt und Vokalmusik bis zur Professionalität möglich machen sollte.
Sensibelste Klangarbeit, stetiger Wechsel zwischen a-cappella-Literatur und größeren, orchesterbegleiteten Werken, wöchentlich zusätzliche Stimmproben bis zur individuellen Stimmbildung, stilistische Breite zwischen Mittelalter und vocal jazz und - last not least - das gegenseitige menschlich und musikalisch fördernde Miteinander zwischen Jüngeren und Älteren, dies ist es - stichwortartig benannt - wohl, was zu den hervorstechendsten Merkmalen der young vocals führte, sein strahlender Klang und die menschliche Atmosphäre der Teilnehmer zu- und untereinander.
Die Tendenz hält an: Manche Schülerinnen und Schüler in Klasse 7 und 8 arbeiten und warten lange geduldig, bis Körper und Stimme soweit sind, dass endlich ein Vorsingetermin für die young vocals steht ...
Inzwischen kann der Chor auf äußerst erfolgreiche Projekte zurückblicken und er hat sich mit ihnen einen Namen weit über regionale Grenzen hinaus gemacht. Dabei sind die Programmideen ebenso interessant und anspruchsvoll wie die Qualität ihrer musikalischen Realisierung. Und das ganze spiegelt sich immer wieder auch in der inspirierten Gestaltung der Konzertankündigungen: Was sich hinter Titeln wie etwa trinità, magnificat, song for athene oder noël-pénitence verbirgt, ist unter repertoire auf dieser homepage zu entdecken...