Name des Teamsprechers: Jan Stifter Schule: Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium Hockenheim Telefonnummer: 06205 392552, Handynummer: 0163 3428510 Privatadresse des Teamsprechers: Stettiner Straße 19, 68809 Neulussheim E-Mail-Adresse des Teamsprechers: janstifter@myrkur.de == Beschreibung der Erfindung == Ziel ist es, ein System zu bieten, das durch verschiedene Maßnahmen mehr Sicherheit im Falle eines Amoklaufes (v. A. für Schulen und Universitäten) bietet. Das Produkt ist modular aufgebaut, wodurch es einerseits individuellen Ansprüchen verschiedener Institutionen besser entsprechen kann. Zum Anderen offeriert es auch im Produktmarketing viele Freiheiten. Vermutlich das wichtigste Modul ist ein Warnsystem, das bei der Aktivierung Alarm im Schulhaus auslöst, die anderen Sicherheitseinrichtungen aktiviert und einen sofortigen Notruf mit Übermittlung aller Eckdaten absetzt. Optional wird kein für alle Schüler offensichtlicher Alarm ausgelöst, sondern lediglich die Lehrer durch eine Art Vibrationsalarm über den Notfall in Kenntnis gesetzt sowie die Türen verriegelt (siehe unten). Die Energieversorgung der Geräte ist auch bei einem Stromausfall gesichert, da die Stromversorgung der Geräte in diesem Fall durch Batterien sichergestellt ist. Die sicherheitsrelevanten Systeme wie z.B. die Türverriegelungen (siehe unten) oder auch die Sprachdurchsagen werden durch spezielle Notstromversorgung gesichert. Als weiteres Modul wird das System Kameras einbinden, die an verschiedenen Stellen im Schulhaus positioniert und nur im Falle eines tatsächlichen Amokalarms aktiviert werden. Die Bilder dieser Kameras werden über moderne Streaming-Technologien bereitgestellt, sodass Einsatzkräfte live verfolgen können, wo sich der Attentäter befindet, und somit den Einsatz genauer und effektiver planen können, ohne die Schule durchsuchen zu müssen. Eine weitere Komponente im Angebot sind mobile Geräte, die es den Einsatzkräften im Ernstfall ermöglichen, die Kamerabilder im Livestream zu verfolgen. Dank der Flexibilität der Streaming-Technologie wäre auch eine Überwachung der Kameras mit existierenden mobilen Geräten möglich, was jedoch nur auf expliziten Wunsch bereitgestellt würde. Da Missbrauchsfälle von Überwachungssystemen immer häufiger geschehen, ist das Kamerasystem durch verschiedene Vorkehrungen vor Missbrauch geschützt. Im Missbrauchsfall stehen ferner Bilder des Täters bereit, sodass der oder die Delinquenten auch anhand von Aufnahmen identifiziert und verfolgt werden können. Das System sieht außerdem eine Lösung zum automatischen Verriegeln der Zimmertüren im Notfalle vor. Hierbei ist eine Verriegelung der Tür mittels Bolzen im Rahmen angedacht. Aus dem Inneren der Zimmer lassen sich die Türen selbstverständlich über einen Nothebel noch öffnen. Auch eine Einbindung von bereits vorhandenen Systemen zur automatischen Schließung von Zimmertüren ist möglich und wird auf Wunsch ausgeführt. == Haben Sie bei Ihrer Recherche eine ähnliche Idee gefunden, und falls ja, was ist "neu" an Ihrer Erfindung? == Es gibt bereits verschiedene Systeme zur Verbesserung der Sicherheit bei Amokläufen, die auf unterschiedlichen Technologien beruhen. Die meisten dieser Systeme beruhen auf Funkverbindungen, die gleich mehrere Schwachstellen besitzen. Neben hohen Ausgaben für Batterien sind sie anfällig für Störsender bzw. Störsignale. Auch besteht vergrößerte Gefahr von Fehlalarmen, falls von anderen Geräten auf derselben Frequenz gesendet wird, wodurch sie auch nicht abhörsicher sind. Behnke bietet ein System zur Notfallkommunikation an, welches dem von uns angestrebten ähnelt und ebenfalls auf fest installierte Geräte setzt. Hinter einer Scheibe befindet sich ein Alarm-Knopf, über den der Alarm ausgelöst wird. Auch besteht die Möglichkeit, mit den Einsatzkräften zu kommunizieren. Jedoch hat die Behnke-Technologie mehrere Nachteile: zum einen basiert das System auf direktem Sprachkontakt mit dem Sekretariat, der Schulleitung oder einer Behnke Notrufzentrale, von wo dann erst die Einsatzkräfte kontaktiert werden. Die eigene Notrufzentrale wird erst im Falle des Nichterreichens von Sekretariat und Schulleitung kontaktiert, wodurch nochmals wertvolle Zeit vergeudet wird. Erst an sechster Stelle steht die Benachrichtigung der Einsatzkräfte, was einen enormen Zeitverlust im Ernstfall bedeutet. Eine komplette Neuheit unserer Lösung in diesem Bereich ist das Überwachungssystem per Kameras und Streaming, die den Einsatzkräften massive strategische Vorteile bietet. Neuerungen sind außerdem die Unterstützung und Einbindung von vorhandenen Sicherheitstechnologien sowie die Möglichkeit des »stillen« Alarms. == Quellen == http://tools.ietf.org/html/draft-pantos-http-live-streaming-01 http://meldesysteme.org/meldesysteme-dms12.html http://www.amokalarm.ch/ http://www.vomatec.de/index.php?id=78 http://www.funkwerk.com/funkwerk_de/aktuelles-presse/pressemitteilungen/aktuelle/2010/2010_02_09_Schulen.php http://www.behnke-online.de/download/de/entpackt/mappen/amok_infomappe.pdf http://www.behnke-online.de/download/de/entpackt/flyer/0820_0110_flyer_amok_dl.pdf http://www.esg-gesellschaft.de/service-technik/amokalarm-systeme/beschreibung-amokalarm-systeme.html